Schaffung.

Der Körper stellt die Grundlage dar, von der ich mit Hilfe verschiedener Techniken Reliefakte schaffe. Bei der Bemühung um die Darstellung des Körperdesign suche ich nach seiner aerodynamischen Linie, die selbst für sich vollkommen ist. Mit einem leicht erotischen Unterton und mit ausgeprägter Farbigkeit und Glanz erhalten die Werke eine exklusive Gestaltung. Auch deswegen ist meine Arbeit für alle zugänglich und verständlich. Neben der fachlichen und laienhaften Öffentlichkeit können meine Werke auch von einem Blinden beurteilt werden.

Gießprozess.

Der Wichtigste Teil des Prozesses ist ein richtiges Arrangement des Körpers. Dadurch wird die Gesamtgestaltung bestimmt. Ich suche nach einem Kompromiss mit der Betonung der Würdigkeit – so dass die Körperqualitäten der gegossenen Person hervorgehoben werden und das Modell dies schaffen kann.

Auf den Körper wird Silikon aufgetragen und es entsteht eine negative Silikonform. Nach der Erstarrung wird durch geduldiges, kontinuierliches Abziehen die Form vom Körper beseitigt – getrennt. Für das Modell endet hiermit der gesamte Prozess. Das Abziehen der Form ist anspruchsvoll; leicht kann es zu einer Beschädigung oder einer Verformung kommen. Die Form wird überprüft, korrigiert und mit Gießmaterial befüllt. Nach der Erstarrung des Materials wird die Silikonform beseitigt. Es entsteht ein Rohling, der durch eine Serie notwendiger Prozesse geht – vom Schleifen, Retusche bis hin zur Oberflächenbehandlung.

Gussproduktion.

Die Buntheit der Farben, neue Technologien, Behandlungen mit verschiedenen Effekten – das alles ermöglicht ein „Anziehen“ des Körpers in beispiellose Kleidung. Dies verleiht den Werken die originelle Gestaltung. Jedes entstandene Produkt ist einzigartig und kann nicht nachgeahmt werden. Die Werke werden aus Alabaster- Gips und aus Akrylat gefertigt. Ihre Attraktivität entspricht den modernen Zeiten, technologischen Möglichkeiten, neuen Werkstoffen, aber auch einer Änderung des Denkens bei der Ansicht der Nacktheit als Schönheit des menschlichen Körpers. Die Skulpturen erfordern keinen gesonderten Raum im Innenraum. Sie sind so gestaltet, dass sie an die Wand gehängt werden können, sich in dominanter Höhe abheben und dadurch klassische Gemälden ersetzen.